Der neue Trend Rope-Workout
Fitness soll möglichst Spaß machen und Spaß ist dankbar für Abwechslung. Deshalb schwappen regelmäßig alle möglichen neuen Fitnesstrends auf uns zu; die meisten davon kommen aus den Vereinigten Saaten von Amerika. Manche bleiben, wie etwa einst das Aerobic, das eine damals noch natürlich junge und knackige Jane Fonda in Europa populär machte. Andere Trends gingen so schnell wie sie kamen und wieder andere kommen und gehen, wechseln aber die Namen. Bei dem neuen Rope-Workout, das jetzt aus den USA zu uns gekommen ist, könnte man meinen, dass es sich um Letzteres handelt. „Rope“ bedeutet auf Englisch „Seil“, also wird es sich doch wohl um das gute alte Seilspringen handeln, oder? Weit gefehlt. Seilspringen hatte zwar vor einigen Jahren seine eigene Renaissance, das Rope-Workout aber erinnert eher an unser gutes altes Tauziehen. Der Unterschied: Tauziehen ist eine Wettbewerbssportart, die man im Team ausübt, das Rope Workout dagegen erledigt man allein. Was nicht bedeutet, dass es so bleiben muss!
Neue Übungen, alte Namen
Um Verwechslungen mit dem Tauziehen von vornherein auszuschließen, wurde das Rope-Workout in Deutschland unter dem fantasiereichen Begriff „Wilde Seile“ eingeführt. Das eigentliche Training ist dabei ebenso einfach wie effektvoll. Was braucht der Mensch dazu? Ein langes Seil (mindestens 15 Meter sollte es an Länge haben), eine Möglichkeit, das Seil in der Mitte zu fixieren, viel Platz. Denkbare Fixiermöglichkeiten wären etwa ein Treppengeländer, Plattformen im Garten, gern aber auch eine schwere Hantel, um die das Seil gewickelt wird. Wichtig ist, dass die Mitte des Seils fixiert wird und dann jede Hand ein Ende des Seils ergreift.
Da kommen selbst Profisportler ins Schwitzen
Nun kann es losgehen! Sinn und Zweck der Übungen ist es, das Seil Wellen, Kreise, Achten und viele andere Formen schlagen zu lassen. Die Übungsmöglichkeiten sind schier endlos. Man kann zum Beispiel beide Seilstücke parallele Wellen schlagen lassen oder gegenläufige. Man kann dabei stehen, laufen, von einem Bein aufs andere springen und, und und! Eines allerdings kann kaum jemand: Dieses Training lange aushalten. Es ist nämlich so anstrengend, dass selbst Sportprofis ganz schnell ins Schwitzen kommen. Dafür macht es aber riesigen Spaß und es ist ein exzellentes Training für das gesamte Herz-Kreislauf-System.