Fitness darf auch richtig Spaß machen – Indoor-Fußball

Nicht nur Jungen, sondern ebenso viele junge Damen und Erwachsene stehen auf Fußball. Speziell seit der Weltmeisterschaft im Jahr 2006 gewinnt diese Sportart immer mehr an Popularität. Die Vereine in den Städten und in den ländlichen Regionen freuen sich über zahlreiche Anmeldungen. Doch kann man diesen Mannschaftssport nur im Verein betreiben? Namentlich für Berufstätige oder auch viele Schüler besteht das Problem, nicht regelmäßig zum Training erscheinen zu können. Und was macht man im Winter, wenn die Plätze gefroren und unbespielbar sind? Eine echte Alternative zum Open-Air-Fußball ist Indoor-Soccer.

Die Fußballhallen sind in jeder größeren Stadt zu finden. Mit vier oder fünf Spielern pro Team tritt man gegeneinander an. Dabei ist das Spielfeld, welches mit Kunstrasen ausgelegt ist, durch seitliche Banden begrenzt. Zudem sind rund um das Areal Netze angebracht, die den Ball im Spiel halten. Besondere Mannschaftsaufstellungen werden in der Regel nicht benötigt. Denn jeder Spieler, oder auch jede Spielerin ist auf dem kleinen Feld gefordert, im Angriff und der Abwehr zu spielen. Dass es sich beim Indoor-Soccer keineswegs nur um ein entspanntes Freizeitvergnügen handelt, kann man schon nach den ersten Spielminuten feststellen. Die kurzen Sprints verlangen eine gute Kondition. Aufgrund dieser Tatsache ist es sehr wichtig, möglichst gleich starke Mannschaften zu bilden.

Zeiten – Kosten – Verletzungsgefahr

Um Indoor-Fußball zu spielen, braucht man keinem Verein beizutreten. Demzufolge fallen auch keine monatlichen Mitgliedbeiträge an. Die Miete für ein Feld, das man für eine oder zwei Stunden buchen kann, ist absolut überschaubar. Und wenn man berücksichtigt, dass der Betrag sogar durch 10 Spieler geteilt wird, ist dieser Sport sogar als preisgünstig zu bezeichnen. Einige Hallenbetreiber bieten zudem Abos oder Zehnerkarten an.

Ebenfalls die Öffnungszeiten sind außergewöhnlich arbeitnehmerfreundlich. Die Hallen sind häufig bis 22:00 Uhr am Abend geöffnet und selbst am Sonntagvormittag steht man nicht vor verschlossenen Türen.

Bevor man den ersten Ball auf das Tor der gegnerischen Mannschaft schießt, sollte man sich unbedingt gut aufwärmen. Denn gerade die abrupten Antritte und Stopps sind für eine kalte Muskulatur extrem belastend. Ausreichendes Warmlaufen und Dehnübungen beugen Faserrissen und Zerrungen vor.

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