Fitnessstudio unter 20 Euro pro Monat? Duschen kostet extra!
Und nach der Arbeit noch zum Workout ins Fitnessstudio. Das Training an den Kraftmaschinen und Laufbändern wird in Deutschland immer beliebter. In den größeren Städten findet man in jedem Viertel ein Studio und auch auf dem Land schießen die Anbieter wie Pilze aus dem Boden. Einige „Mukkibuden“ werden zwar noch von unabhängigen Betreibern eröffnet aber die Anzahl der Studios bestimmter Ketten nimmt stetig zu. Genauso individuell wie die Gestaltung und die Ausstattung der Trainingscenter sind auch die monatlichen oder jährlichen Mitgliedsbeiträge. Wer also mehrere Möglichkeiten in der Nähe des Wohnortes oder der Arbeitsstelle zur Auswahl hat, muss sich erst einmal entscheiden, welches Studio in die engere Wahl kommt.
Ausstattung – Leistungen -Preise
Für den Laien ist vor allem der erste Eindruck ausschlaggebend. Schauen Sie sich die Geräte im Rahmen einer Besichtigung möglichst genau an und begutachten Sie den Zustand der Ergometer, Kraftmaschinen und Hantelbänke. Extrem abgegriffene Halterungen könnten ein Indiz dafür sein, dass die Maschinen schon lange im Einsatz sind oder sogar aus einem anderen, aufgelösten Studio, stammen. Falls der Inhaber/Trainer mit Ausflüchten auf die Frage: »Wie oft werden die Trainingsgeräte gewartet?« reagiert, sollte man von diesem Anbieter Abstand nehmen.
Ebenso die Auswahl und die Anzahl der Trainingsmaschinen kann ein Kriterium sein, ein Studio zu bevorzugen oder von der Liste zu streichen. Je nach eigenen Interessen möchte man nicht bei jedem Besuch darauf warten, dass ein Laufband oder ein Rudergerät frei wird. Davon ausgehend, zu welcher Tageszeit man trainieren möchte, ist im Einzelfall jedoch schon damit zu rechnen, dass man Wartezeiten in Kauf nehmen muss.
Die Preise der Anbieter sind im Großen und Ganzen repräsentativ für die Ausstattung des Trainingsraumes und die Ausbildung des Trainingspersonals. Beste Bewertungen bekommen meist die Offerten von Studios, bei denen ein Quartals- oder Jahresabonnement zwischen 50 und 100 Euro im Monat kostet. Oftmals sind in diesem Preis, der auf den ersten Blick recht hoch erscheint, Kurse enthalten, an denen man ohne Zuzahlung teilnehmen kann. In einem Studio dieser Preisklasse sind Duschen und Sauna normalerweise inklusive. Bei den Anbietern, die vergleichbar mit Fast-Food-Ketten eine Filiale nach der anderen eröffnen, locken extrem preisgünstige Beiträge. Die geringe Monatsgebühr spiegelt sich jedoch oftmals in der Ausstattung und in den Zusatzleistungen wieder. Nicht selten bezahlt man in einem Studio, in dem man für weniger als 20 Euro im Monat trainieren kann, zusätzlich 50 Cent um die Dusche zu nutzen.
Ich finde es auch wichtig, einen Ansprechpartner im Fitnessstudio zu haben, weil oft eine gute Anleitung sehr wichtig ist, damit man nicht von Anfang alles falsch macht und das Training somit fast sinnlos wird.