Mit geschicktem Zeitmanagement ganz schnell ganz fit werden

Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach. Es gibt viele Lebenslagen, auf die dieser bekannte Spruch zutrifft. Eine davon ist die Absicht, fit zu werden. Man möchte etwas für die Beweglichkeit tun, für die Ausdauer und die Kraft, meistens natürlich auch noch etwas für die Figur. Vor allem um den Jahreswechsel herum, wenn man bereit ist, zu neuen Ufern aufzubrechen und gute Vorsätze hat, kreisen die Gedanken häufig ums Joggen und ums Fitnessstudio, um Pilates und Aerobic. Wenn man allein von diesem gedanklichen Kreisen fit werden würde, dann könnten die Sportartikelhersteller dieser Welt ihre Produktion getrost einstellen. Doch in der Realität müssen Vorsätze eben in echte Taten umgesetzt werden – und scheitern daran leider auch meistens. Der Alltag ist nämlich in aller Regel schon straff durchorganisiert und lässt nur wenig Spielraum für Neues. Fitness scheint vielen Menschen da ganz schnell viel zu aufwendig und zeitraubend zu sein. Doch Stopp, das hört sich ganz nach einer Ausrede an. Mit ein paar kleinen Tricks lässt sich der Zeitaufwand nämlich auf ein Minimum reduzieren.

Alltagstätigkeiten einfach in Trainingseinheiten verwandeln

Clever wäre es zum Beispiel, Alltagstätigkeiten, die ohnehin unvermeidlich sind, in Fitnessübungen zu verwandeln. Sie sind berufstätig? Glückwunsch, dann machen Sie aus dem Weg zur Arbeit doch bitte eine Trainingseinheit. Ein, zwei Haltestellen laufen, statt bis zum Schluss im Bus zu bleiben, auf das Fahrrad umsteigen oder das Auto früher parken und den Rest zu Fuß erledigen. So bringt man den Kreislauf in Schwung, verbrennt schon mal ein paar Kalorien und erhöht zudem den Grundumsatz des Körpers. Was das bringt? Dann werden anschließend selbst am Sachreibtisch mehr Kalorien verbrannt, weil der Fettstoffwechsel noch ein paar Stunden nach dem Training aktiver ist als üblich.

Studiokurse gibt es auch online

Freilich, damit allein ist es noch nicht getan. Etwas mehr sportliche Betätigung darf es gern sein. Doch woher die Zeit dafür nehmen und nicht stehlen? Zum Beispiel, indem man sich die An- und Abfahrt vom Sportstudio spart. Ein Workout kann man inzwischen auch live über das Internet buchen – und im Wohnzimmer mitmachen. Die Onlinekurse sind so konzipiert, dass die Teilnehmer ohne großen Aufwand dabei sein können. Bequeme Kleidung und eine Matte genügen in den meisten Fällen schon.

Noch zeitsparender ist es, wenn man sich aus Büchern oder dem Internet selbst ein paar Basisübungen zusammenstellt, die die wichtigsten Muskelgruppen trainieren. Gut wäre es, sich mit diesen Übungen vertraut zu machen, sie sich in einer ruhigen Minute gut einzuprägen. Dann kann man sofort loslegen, wenn sich im Alltag eine Gelegenheit zum Trainieren bietet. Noch ein Trick für das Zeitmanagement: Vor dem Training nur ganz kurz dehnen, dafür danach den Muskeln genug Zeit geben, sich wieder zu verlängern.

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