Bodybuilding
Persönliche Motivation
Bodybuilding mit der Zielsetzung, durch intensives Krafttraining möglichst viele Muskelmasse aufzubauen, um sich auf der Bühne beim Wettbewerb zu präsentieren, kann den einen begeistern, der andere lehnt das kurzerhand ab. Mit der Absicht, Gesundheit und Figur zu verbessern, wird Bodybuilding jedoch weltweit von Millionen von Fitnesssportlern betrieben. Bodybuilding ist also eine Frage der Zielrichtung. Man sollte sich unbedingt Zeit nehmen, sich über die persönliche Motivation klarzuwerden.
Eisener Wille
Sieht man von den Anfängen in der Antike ab, liegt der Ursprung des Bodybuildings im Amerika der 30er-Jahre. Damals waren vor allem in der Filmindustrie Muskelmänner gefragt. Viele ambitionierte Darsteller begannen ihren Körper zu trainieren, und hier entstanden die ersten Bodybuilding-Wettbewerbe. Die Titelträger nannten sich “Mr. Universe”, “Mr. America”, “Mr. World” und später “Mr. Olympia”. Er zuletzt genannte Titel ist heute die höchste Auszeichnung im Bodybuilding mit einer Dotierung von über 100 000 US-Dollar für den Sieger. Nicht jeder kann “Mr. Olympia” werden. Auch wer sich akribisch genau an die Trainingsmethoden des viel bewunderten Idols Arnold Schwarzenegger hält, wird nicht in der Lage sein, solche Muskelmassen aufzubauen, wenn sein Körper nicht entsprechend disponiert ist. Darüber hinaus erfordert eine erfolgreiche Bodybuilder-Karriere einen eisernen Willen, enorme Ausdauer und Geduld sowie kontinuierliche Motivation.
Grundlagen
Ziel des Bodybuildings ist es, durch Training mit Hanteln, Geräten und Maschinen eine möglichst große Muskelmasse aufzubauen. Der Trainierende arbeitet gegen Widerstände, und diese Widerstände, also die Gewichte werden immer wieder erhöht. Man nennt dies progressives Training. Die Kraftzunahme erfolgt dabei relativ kontinuierlich, während die Muskelzunahme ziemlich unregelmäßig ist. Es kann trotz harten Trainings zu einem Wachstumsstillstand des Muskels von einigen Wochen oder gar Monaten kommen, nach denen plötzlich ein Wachstumsschub einsetzt. Ein gut durchdachtes Training, kontrollierte Ernährung und zusätzlich unterstützende Maßnahmen sind wichtig. Man muss auf keinen Fall jeden Tag fünf Stunden in einem Sportstudio zubringen. Eventuell hilft ein Trainingstagebuch.
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