Fit sein und fit bleiben – Sport und Ernährung wirken zusammen
Zum allgemeinen Wohlbefinden trägt nicht nur regelmäßige körperliche Betätigung bei. Ebenfalls die Nahrungsaufnahme spielt eine bedeutende Rolle. Denn wer sich Tag für Tag ausschließlich mit fetthaltigen Speisen und extrem zuckerlastigen Getränken belastet, dem wird der Sport zwar ein wenig helfen – der optimale Trainingserfolg bleibt aber aus. Tipps und Tricks zu gesundem Essen und Trinken gibt es in jeder Zeitschrift und im Internet zu genüge. Wie schafft man es jedoch aus all diesen Hinweisen einen Ernährungsplan für sich selbst zu extrahieren.
Hören Sie auf Ihren gesunden Menschenverstand
Jeder weiß, dass eine einseitige Ernährung nicht sinnvoll ist und im Zweifelsfall selbst Mangelerscheinungen auftreten können, falls man dem Körper wichtige Inhaltsstoffe vorenthält. Das Zauberwort bei der Lebensmittelversorgung heißt: »Ausgewogenheit!« Das bedeutet, dass jeder Mensch individuell auf seine Bedürfnisse abgestimmt mit Speisen versorgt werden muss. Wer sich ausschließlich von Gemüse und Obst ernährt, weil er das in einem Magazin gelesen hat, aber physisch schwere Arbeit zu verrichten hat, wird schon nach kurzer Zeit feststellen, dass die Leistungsfähigkeit sinkt. Andere Menschen hingegen, die eine vorwiegend sitzende Tätigkeit ausüben, aber Tag für Tag an der Imbissbude Currywurst und Pommes essen, müssen damit rechnen alsbald zuzunehmen.
Um sich einen gesunden und sinnvoll abgestimmten Ernährungsplan zusammenzustellen, bietet es sich an einen Gesprächstermin mit dem Hausarzt zu vereinbaren. Eine weitere Alternative besteht darin, sich bei der eigenen Krankenkasse zu informieren. Oftmals bieten die Krankenversicherungen (gesetzlich und privat) sogar die kostenlose Teilnahme an Seminaren an, die von Ernährungsberaterinnen/-beratern geleitet werden. Dort erfährt man Wichtiges über die Zusammensetzungen von Produkten. Dieses Wissen dient Ihnen aber nicht nur dazu Ihre sportlichen Bemühungen zu unterstützen – gleichermaßen kann man damit Herz-Kreislauferkrankungen wirksam vorbeugen. Positive Auswirkungen auf den Cholesterinhaushalt, der für derartige Krankheitsbilder nicht selten verantwortlich ist, hat beispielsweise Fisch. Die wertvollen ungesättigten Omega 3 Fettsäuren senken den Anteil der Blutfette und beugen infolgedessen Verengungen der Herzkranzgefäße vor. Dies ist sogar im Rahmen klinischer Studien nachgewiesen.
Wer sich also mit den einzelnen Bestandteilen der Nahrung auskennt, der bleibt fit und kann einigen chronischen Erkrankungen wirksam vorbeugen.
Fit in den Frühling – Sport treiben, ohne es zu merken
Ihnen fehlt die Zeit für ausgedehnte Trainingseinheiten im Fitnessstudio? Auch schaffen Sie es nicht, regelmäßig die Laufschuhe anzuziehen und einen Waldlauf zu absolvieren. Das ist alles kein Problem, denn mit ein paar kleinen Ideen können Sie zumindest wieder in die Welt des Sports und der körperlichen Belastungen einsteigen. Wichtig ist, dass man seine eigene Leistungsfähigkeit nach dem langen Winter einschätzen kann und die sportliche Beanspruchung anpasst. Manche der genannten Vorschläge erfordern lediglich eine geringfügige Bewusstseinsänderung, andere hingegen fallen unter den Begriff geplantes Training.
Körperliche Betätigung im Alltag – am Arbeitsplatz oder zu Hause
Der erste Schritt in die richtige Richtung kann bereits jeden Morgen auf dem Weg zum abgestellten Auto beginnen. Wer nicht auf den fahrbaren und motorisierten Untersatz verzichten mag, der sollte seinen Pkw möglichst weit entfernt vom eigenen Hauseingang unterstellen. Selbst ein 5 oder 10-minütiger Spaziergang zu Beginn des Tages und am Abend nach Feierabend lassen sich Ihrem persönlichen Sportkonto gutschreiben. Gleiches gilt auch beim Einkaufen. Sogar wenn direkt vor der Eingangstür zum Supermarkt noch genügend Parkplätze frei sind, parken Sie Ihren Wagen doch am gegenüberliegenden Ende des Platzes. Demzufolge zwingen Sie sich, ein paar Extraschritte zu Fuß zu gehen.
Eine weitere Option sich zu betätigen, eröffnet sich dadurch, dass Fahrstühle oder Rolltreppen tunlichst gemieden werden. Das Treppensteigen ist eine hervorragende Trainingseinheit und nicht nur gut für das Herz-Kreislauf-System. Auch die Beinmuskulatur ist dabei besonderen Trainingsbelastungen ausgesetzt. Achten Sie jedoch darauf, das Tragen schwerer Gewichte möglichst zu vermeiden. Das könnte Ihnen Ihr Rücken auf Dauer übel nehmen.
Jeder Gang macht/hält schlank! In dieser Aussage steckt eine Menge Wahrheit. Denn wenn man in der Lage ist, sich vor Augen zu führen, wie viele Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad genauso schnell zu absolvieren sind, wie mit dem Auto, dann ist man schon mitten im Training. Außerdem kann man auf diese Weise ein paar Euro sparen und der Umwelt etwas Gutes tun.
Wer Haustiere mag, der hat zudem eine weitere tolle Möglichkeit sich zur Bewegung zu motivieren. Wenn es in Ihre Leben passt, dann ist ein Hund, der regelmäßig Auslauf benötigt, genauso vorteilhaft wie ein persönlicher Trainer. Je aktiver der Vierbeiner ist, desto mehr werden Sie gefordert. Schon nach wenigen Wochen stellen auch Sie fest, dass diese Maßnahmen Ihrem Körper und der Seele gut tun und Ihre Leistungsfähigkeit steigt.
Sanft und effektiv – Wandern hält fit und ist gut für die Gesundheit
Fitnesstraining muss nicht immer in geschlossenen Räumen stattfinden. Denn speziell das Frühjahr lädt dazu ein, sich an der frischen Luft zu betätigen und so neue Kraft für den Alltag zu tanken. Wichtig ist vor allem, dass man sich selbst nicht überschätzt und mit extrem belastenden Trainingseinheiten in die Saison startet. Neben Jogging oder Radfahren erfreut sich das Wandern immer größerer Beliebtheit. Diese Art der körperlichen Ertüchtigung wirkt sich nicht nur positiv auf die Physis aus, sondern ist ebenso förderlich für das seelische Gleichgewicht.
Körper und Geist im Einklang mit der Natur
Zugegeben, diese Zwischenüberschrift liest sich eine wenig übertrieben und klischeehaft, wer jedoch bereits an Wandertouren teilgenommen hat, der versteht, was damit gemeint ist. Besonders in ausgesprochen schönen Landschaften tritt die körperliche Belastung beim Wandern nach und nach in den Hintergrund. Der Blick in die Natur, ob in der Ebene oder in den Bergen, lenkt von der Anstrengung ab und setzt Kraftreserven frei, von denen man bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts wusste.
Auf Grund der gefühlten Leichtigkeit einer Wanderung sollte man seine Ziele auch nicht zu hoch stecken. Vor allem, wenn es vom flachen Land in die Berge geht. Für Anfänger bieten sich Touren von 2 bis 3 Stunden an. Darin sind der Aufstieg, eine Pause und der Abstieg enthalten. Wer erstmalig im Rahmen einer Wanderung einen Berg erklimmt, der tut gut daran extrem langsam zu gehen. Setzen Sie einen Fuß vor den anderen und nehmen Sie jeden Schritt bewusst war. Denn selbst auf einem ausgeschilderten und ausgebauten Wanderweg, können Wurzeln oder Steine liegen, die Sie stolpern lassen. Außerdem ist das bedächtige Wandern kräfteschonend und entspannend zugleich. Wer es bei den ersten Exkursionen nicht schafft einen Gipfel zu stürmen, der wird an Zwischenzielen mit schönen Aussichten oder einer Pause belohnt. Vor allem in den Mittelgebirgen sowie auch den Alpen finden Sie allenthalben Hütten und Rastplätze mit wunderschönen Aussichten auf die Bergwelt. Die Seite www.wandersite.ch gibt viele Wandervorschläge für Tageswanderungen und Trekkingtouren in der Schweiz. Ebenfalls findet man viele Tipps und Ratschläge, sowie hilfreiche Links.
Insoweit man sich dazu motivieren kann und gegebenenfalls sogar eine Gemeinschaft für den regelmäßigen Wandertag findet, ist eine Verbesserung der Ausdauer, der Kraft und des gefühlten Wohlbefindens innerhalb weniger Wochen erreicht. Viel Spaß
Tanzen – mit Spaß die Fitness trainieren
Sport soll vor allem Spaß bereiten. Nur so kann man sich immer wieder aufs Neue motivieren seinen Körper zu fordern und die Ausdauer oder die Kraft zu verbessern. Schon ein regelmäßiger Spaziergang an der frischen Luft ist für die Gesunderhaltung förderlich. Gleiches gilt für den Tanzsport. Wer der Auffassung ist, dass Tanzen ausschließlich koordinative Fähigkeiten erfordert, der ist im Irrtum.
Am besten mit einem festen Partner …
Das Tanzen kann man unterschiedlich intensiv betreiben. Einerseits besteht die Option in einer Tanzschule Schritte und Abläufe zu erlernen und einmal in der Woche zu einem Tanzabend zu gehen, um dort zu zeigen, was man kann. Diese ein oder zwei Stunden Tanzen fallen bereits in die Kategorie körperliche Anstrengung. Dabei trainiert man nicht nur die koordinativen Prozesse, sondern gleichermaßen die Ausdauer und die Kraft. Vor allem die ungewohnten Körperhaltungen, die notwendig sind, um die Figuren möglichst elegant und fließend aussehen zu lassen, sind extrem strapaziös.
Wer sich allerdings dem Tanzsport im fortgeschrittenen Sinne widmen möchte, der kommt um die Mitgliedschaft in einem Verein nicht herum. Für den begeisterten Tanzsportler stehen mindestens eine bis zwei Trainingseinheiten in der Woche an. Die Wettkämpfe in den unterschiedlichen Disziplinen werden dann am Wochenende ausgetragen. Da der Tanzsport überaus vielseitig ist, können Menschen jeden Alters mitmachen. Besonders ehrgeizige Wettkämpfer haben darüber hinaus die Chance ihre Begabungen und Trainingsergebnisse in Ligen und auf Turnieren zu präsentieren.
Das Schönste am Tanzsport
Eines der Hauptkriterien sich vom Tanzsport faszinieren zu lassen, ist sicherlich der Trainingseffekt, der sich auf die gesamte Muskulatur und das Herz-Kreislaufsystem positiv auswirkt. Dazu kommt, dass Tanzen in den unterschiedlichen Stilrichtungen einen Riesenspaß macht. In einigen Fällen bieten Vereine oder Tanzschulen sogar folkloristische Tänze an, die in Formation dargeboten werden. Der soziale Aspekt dieser Sportart ist also ebenfalls nicht zu verachten. Denn obwohl das Üben und der Wettkampfvergleich meist im Vordergrund stehen, spricht nichts dagegen, sich nach dem Training in Gesellschaft seiner Vereinsfreunde auf eine gemütliche Runde zu verabreden. Mit dem Tanzen lassen sich also gleich zwei Bedürfnisse auf einmal stillen – die Lust auf Sport und der Spaß in der Gemeinschaft. Übrigens muss man seinen Partner nicht unbedingt mitbringen. Wer Lust zum Tanzen hat, der kann sich in einer Tanzschule oder im Verein auch einfach anmelden. Der passende Partner findet sich bestimmt.
PKV: Als Versicherter von Fitnessangeboten der Krankenversicherung profitieren
Bereits seit einiger Zeit bieten einige private Krankenversicherungen ihren Versicherten die Möglichkeit an, in einem Partner-Fitnessstudio vergünstigt zu trainieren. Denn wer sich körperlich fit hält, stärkt sein Immunsystem und ist weniger anfällig für Krankheiten. Jedoch bietet nicht jede PKV ihren Kunden eine derartige Möglichkeit an. Einige Krankenversicherer haben dies über ihre Tarife geregelt. Ist ein Versicherungsnehmer körperlich fit, so räumen die verschiedenen Krankenversicherer teils deutliche Rabatte bei der Nutzung einer Fitnesseinrichtung ein.
TNS Studie zum Nutzenfaktor von Kooperation mit Fitness- und Wellness Einrichtungen
In einer Studie des Beratungsunternehmens TNS wurde der Nutzenfaktor einer derartigen Kooperation von Krankenversicherungen und Fitness- bzw. Wellness Einrichtungen genauer unter die Lupe genommen. Sie stellten dabei fest, dass ein derartiges Angebot auch bei vielen PKV-Kunden Anklang zu finden scheint. So gaben in einer Umfrage insgesamt 57 Prozent der Befragten an, dass sie eine Kooperation zwischen privater Krankenversicherung und Fitnessstudio bzw. 54 Prozent bei Kooperationen mit Wellness-Einrichtungen, für sinnvoll und nützlich halten.
Private Krankenversicherung profitiert von gesünderen Versicherten
Ganz ohne Eigennutzen sind die Angebote der Krankenversicherer jedoch auch nicht. So kosten gesunde Versicherte die Krankenkassen im Laufe der Zeit deutlich weniger Geld, als dies bei körperlich unfitten Menschen der Fall ist. Aber auch die Versicherten haben hier mit deutlichen Vorteilen zu rechnen. So gaben in einer zweiten Umfrage insgesamt 46 Prozent aller Befragten an, dass sie durch die Kooperation mit niedrigen Mitgliedsbeiträgen zu rechnen hätten. 36 Prozent gaben an, von einer noch persönlicheren und individuelleren Betreuung beim Training profitieren zu können. Insgesamt 33 Prozent gingen davon aus, durch die Kooperation auch in professionellerer Hinsicht eine bessere Betreuung zu erhalten.
Fitnessangebote bei Krankenkassenwahl berücksichtigen
Die Studie zeigt hier ganz klar die Vorteile für private Krankenversicherer, erklärt Manfred Kreileder von der TNS Infratest. Wer sich also sportlich betätigt und davon eventuell auch bei der Krankenversicherung profitieren möchte, der sollte derartige Kooperationen und Angebote im Vorfeld bei der Wunschkrankenkasse erfragen. Für den Vergleich der verschiedenen privaten Krankenversicherer nutzen viele Versicherte den sogenannten PKV Vergleich, dieser lässt jedoch derartige Angebote außen vor.
Fit bleiben durch Mannschaftssport – für jedes Alter geeignet
Training mit Gleichgesinnten macht mehr Spaß und fördert die Motivation. Denn wer sich immer und immer wieder allein aufraffen muss, um Sport zu treiben, der könnte schon nach kurzer Zeit die Lust auf körperliche Betätigung verlieren. Um einen Einstieg in die Welt der Fitness und des Sports zu bekommen, ist eine Mannschaftssportart ideal. Fast alle Sportvereine bieten so viele Sparten an, dass für jeden etwas dabei ist. Das gemeinsame Training und die damit verbundenen Wettkämpfe besitzen nicht nur den sportlich positiven Effekt, sondern wirken zudem auf die sozialen Kontakte besonders förderlich aus.
Welche Sportart soll ich auswählen und was kostet das Mitmachen?
Typische Mannschaftssportarten sind natürlich Fußball und Handball. Insbesondere diese beiden Ballspiele erfahren aktuell einen ungeahnten Boom. Die Vereine freuen sich über eine Vielzahl von Anmeldungen neuer Mitglieder. Letztlich kann ein Sportverein auch nur existieren, wenn es eine gewisse Anzahl an zahlenden Sportlern gibt. Dabei sind die Mitgliedsbeiträge sehr günstig. Schon ab 3 oder 4 Euro Monatsbeitrag können Sie sich einem Team anschließen und ein- oder sogar zweimal pro Woche trainieren. Zu den Übungseinheiten kommen noch die Wettkämpfe, die meist am Wochenende ausgetragen werden.
Mannschaftssportarten sind zudem für nahezu jede Alternsgruppe geeignet. Sowohl Jugendmannschaften als ebenso die »alten Herren« können sich mit anderen gemeinsam beim Training auspowern und etwas für Ihren Körper tun. Auch das weibliche Geschlecht ist beim Fußball gern gesehen. Clubs ohne Mädchen- oder Damenmannschaften gehören der Vergangenheit an.
Wer Befürchtungen hat, man könne sich verletzen, der sollte gegebenenfalls besser auf Basketball oder Badminton ausweichen. Selbst das »Federballspiel« kann im Team ausgetragen werden. Damit ist nicht nur das Doppel gemeint, sondern die Tatsache, dass eine ganze Mannschaft zu einem Vergleichswettkampf antritt und die Leistung aller Teilnehmer zählt. Ein Mannschaftssport, bei dem es besonders auf Koordination und Geschick zugleich ankommt, ist Volleyball. Die Anzahl der eingesetzten Spielerinnen und Spieler ist mit sechs Damen oder Herren sehr überschaubar. Außerdem ist Volleyball völlig körperlos und daher birgt es kaum Verletzungsrisiken durch die Einwirkung von Dritten.
Nach dem Sport werden in vielen Teams die sozialen Kontakte gepflegt. Gemeinsame Unternehmungen sowie Weihnachts- oder Geburtstagfeiern verschaffen einem selbst neue Bekannte und Freunde. Sport im Team ist also in vielerlei Hinsicht sinnvoll.
Fitness für Körper und Geist – progressive Muskelentspannung
Das Mittel gegen Stress – Entspannungsübungen. Doch wie schafft man es nach einem anstrengenden Tag im Job, seinen Körper und den Geist auf einen Level der Ruhe herunterzufahren? Manche Menschen treiben Sport, andere hingegen bevorzugen es, sich auf dem Sofa niederzulassen und ein Nickerchen zu halten. Oftmals sind diese Methoden nicht wirkungsvoll und selbst mehrere Stunden nach Feierabend ist man noch angespannt und spürt eine innerliche Unruhe. Symptome wie Herzklopfen- oder sogar rasen sowie Verspannungen der Muskulatur sind ein Zeichen dafür, dass man es noch nicht geschafft hat, komplett abzuschalten.
Eine hervorragende Methode zu neuer Energie zu kommen und sowohl seinen Körper als auch den Geist für neue Herausforderungen vorzubereiten, ist die »Progressive Muskelentspannung«! Diese Trainings- oder besser gesagt, Übungsmethode kann man fast überall und in jeder Körperhaltung anwenden. Die PMR (Progressive Muskelrelaxation) ist zudem wissenschaftlich anerkannt und im Rahmen von diversen Studien wurde die positive Wirkung belegt. Selbst in schulmedizinisch praktizierten Reha-Einrichtungen wird das Verfahren als Teil des Programms zur körperlichen und seelischen Wiederherstellung angewendet. Das Thema Fitness besteht nicht nur aus Training und Belastung, sondern gleichermaßen aus sinnvollen Ruhephasen und Entspannung.
Doch wie funktioniert die Progressive Muskelentspannung im Detail?
Grundlage ist die willkürliche Anspannung und Relaxation (Lösung) einzelner Muskelgruppen. Eine systematische Vorgehensweise ist dabei von Vorteil. Als Anfänger beginnt man am besten im Kopfbereich und arbeitet sich durch den ganzen Körper bis zu den Füßen. Die Muskulatur der Stirn, der Wangen und des Kiefers wird in Schritt eins bewusst angespannt, kurz gehalten und danach gelöst. Im nächsten Schritt sind die Nacken- und Schultermuskulatur sowie der Oberkörper an der Reihe. Nach und nach spannt und entspannt man auf diese Weise sämtliche fühlbaren Muskelgruppen des Körpers.
Nachdem man öfter geübt hat, lassen sich mehrere Muskelgruppen zusammenfassen. Selbst in einer kleinen Pause am Arbeitsplatz ist es mit dieser Methode machbar, in kurzer Zeit Stress abzubauen.
Falls Sie die PMR gern einmal ausprobieren möchten, trainieren Sie die Muskelspannung am besten mit einer Unterweisung. Die Krankenkassen bieten Ihren Versicherten CD´s oder MP3-Downloads dazu an. Eine gesprochene Anleitung mit leiser Musik im Hintergrund spricht die einzelnen Muskelbereiche an und sagt Ihnen genau, wann welcher Bereich gehalten und gelöst werden soll.
Der Erfinder der PMR ist übrigens der Arzt Edmund Jacobson, der bereits im Jahre 1934 den Buchtitel »You must relax« veröffentlichte.
Fitnessstudio unter 20 Euro pro Monat? Duschen kostet extra!
Und nach der Arbeit noch zum Workout ins Fitnessstudio. Das Training an den Kraftmaschinen und Laufbändern wird in Deutschland immer beliebter. In den größeren Städten findet man in jedem Viertel ein Studio und auch auf dem Land schießen die Anbieter wie Pilze aus dem Boden. Einige „Mukkibuden“ werden zwar noch von unabhängigen Betreibern eröffnet aber die Anzahl der Studios bestimmter Ketten nimmt stetig zu. Genauso individuell wie die Gestaltung und die Ausstattung der Trainingscenter sind auch die monatlichen oder jährlichen Mitgliedsbeiträge. Wer also mehrere Möglichkeiten in der Nähe des Wohnortes oder der Arbeitsstelle zur Auswahl hat, muss sich erst einmal entscheiden, welches Studio in die engere Wahl kommt.
Ausstattung – Leistungen -Preise
Für den Laien ist vor allem der erste Eindruck ausschlaggebend. Schauen Sie sich die Geräte im Rahmen einer Besichtigung möglichst genau an und begutachten Sie den Zustand der Ergometer, Kraftmaschinen und Hantelbänke. Extrem abgegriffene Halterungen könnten ein Indiz dafür sein, dass die Maschinen schon lange im Einsatz sind oder sogar aus einem anderen, aufgelösten Studio, stammen. Falls der Inhaber/Trainer mit Ausflüchten auf die Frage: »Wie oft werden die Trainingsgeräte gewartet?« reagiert, sollte man von diesem Anbieter Abstand nehmen.
Ebenso die Auswahl und die Anzahl der Trainingsmaschinen kann ein Kriterium sein, ein Studio zu bevorzugen oder von der Liste zu streichen. Je nach eigenen Interessen möchte man nicht bei jedem Besuch darauf warten, dass ein Laufband oder ein Rudergerät frei wird. Davon ausgehend, zu welcher Tageszeit man trainieren möchte, ist im Einzelfall jedoch schon damit zu rechnen, dass man Wartezeiten in Kauf nehmen muss.
Die Preise der Anbieter sind im Großen und Ganzen repräsentativ für die Ausstattung des Trainingsraumes und die Ausbildung des Trainingspersonals. Beste Bewertungen bekommen meist die Offerten von Studios, bei denen ein Quartals- oder Jahresabonnement zwischen 50 und 100 Euro im Monat kostet. Oftmals sind in diesem Preis, der auf den ersten Blick recht hoch erscheint, Kurse enthalten, an denen man ohne Zuzahlung teilnehmen kann. In einem Studio dieser Preisklasse sind Duschen und Sauna normalerweise inklusive. Bei den Anbietern, die vergleichbar mit Fast-Food-Ketten eine Filiale nach der anderen eröffnen, locken extrem preisgünstige Beiträge. Die geringe Monatsgebühr spiegelt sich jedoch oftmals in der Ausstattung und in den Zusatzleistungen wieder. Nicht selten bezahlt man in einem Studio, in dem man für weniger als 20 Euro im Monat trainieren kann, zusätzlich 50 Cent um die Dusche zu nutzen.
Fitness darf auch richtig Spaß machen – Indoor-Fußball
Nicht nur Jungen, sondern ebenso viele junge Damen und Erwachsene stehen auf Fußball. Speziell seit der Weltmeisterschaft im Jahr 2006 gewinnt diese Sportart immer mehr an Popularität. Die Vereine in den Städten und in den ländlichen Regionen freuen sich über zahlreiche Anmeldungen. Doch kann man diesen Mannschaftssport nur im Verein betreiben? Namentlich für Berufstätige oder auch viele Schüler besteht das Problem, nicht regelmäßig zum Training erscheinen zu können. Und was macht man im Winter, wenn die Plätze gefroren und unbespielbar sind? Eine echte Alternative zum Open-Air-Fußball ist Indoor-Soccer.
Die Fußballhallen sind in jeder größeren Stadt zu finden. Mit vier oder fünf Spielern pro Team tritt man gegeneinander an. Dabei ist das Spielfeld, welches mit Kunstrasen ausgelegt ist, durch seitliche Banden begrenzt. Zudem sind rund um das Areal Netze angebracht, die den Ball im Spiel halten. Besondere Mannschaftsaufstellungen werden in der Regel nicht benötigt. Denn jeder Spieler, oder auch jede Spielerin ist auf dem kleinen Feld gefordert, im Angriff und der Abwehr zu spielen. Dass es sich beim Indoor-Soccer keineswegs nur um ein entspanntes Freizeitvergnügen handelt, kann man schon nach den ersten Spielminuten feststellen. Die kurzen Sprints verlangen eine gute Kondition. Aufgrund dieser Tatsache ist es sehr wichtig, möglichst gleich starke Mannschaften zu bilden.
Zeiten – Kosten – Verletzungsgefahr
Um Indoor-Fußball zu spielen, braucht man keinem Verein beizutreten. Demzufolge fallen auch keine monatlichen Mitgliedbeiträge an. Die Miete für ein Feld, das man für eine oder zwei Stunden buchen kann, ist absolut überschaubar. Und wenn man berücksichtigt, dass der Betrag sogar durch 10 Spieler geteilt wird, ist dieser Sport sogar als preisgünstig zu bezeichnen. Einige Hallenbetreiber bieten zudem Abos oder Zehnerkarten an.
Ebenfalls die Öffnungszeiten sind außergewöhnlich arbeitnehmerfreundlich. Die Hallen sind häufig bis 22:00 Uhr am Abend geöffnet und selbst am Sonntagvormittag steht man nicht vor verschlossenen Türen.
Bevor man den ersten Ball auf das Tor der gegnerischen Mannschaft schießt, sollte man sich unbedingt gut aufwärmen. Denn gerade die abrupten Antritte und Stopps sind für eine kalte Muskulatur extrem belastend. Ausreichendes Warmlaufen und Dehnübungen beugen Faserrissen und Zerrungen vor.
Fitnesstraining im spanischen Fussball
Der wohl schönste, eindrucksvollste und atemberaubendste Fußball wird zweifelsohne in Spanien gespielt. Besonders der FC Sevilla, FC Barcelona und Real Madrid sind durch ihre einzigartigen Individualspieler immer wieder im Fokus. Woche für Woche sehen Millionen von Menschen die Spiele im Fernsehen und im Internet.
Aber auch in der Liga BBVA, der „Liga der Weltfußballer“, müssen die Spieler hart trainieren und sich im Training beweisen. Neben dem Einstudieren der richtigen Laufwege und verschiedener Spieltaktiken, gehört zum Training der Profimannschaften auch immer das separate und spezielle Fitnesstraining. Nur wenn alle Profis in einer guten Form sind und sowohl geistig als auch körperlich voll auf der Höhe sind, ist ein taktisches und strategisches Training möglich.
Beim Fitnesstraining in der spanischen Liga greifen die Trainer besonders auf Maßnahmen zum Schaffen und Halten von Kondition und Ausdauer zurück. Die Partien in der Liga BBVA sind immer sehr anstrengend und enorm laufaufwendig. Im Verhältnis zu anderen europäischen Spitzenligen legen die Kicker in der Primera Division meist mehr Kilometer im Spiel zurück. Eine besondere Belastung auf den Körper kommt dadurch zustande, dass die Spieler schnell und abrupt ihre Laufwege ändern und Richtungswechsel in Sekundenschnelle vollziehen können.
Zum Fitnesstraining aber gehört auch der Muskelaufbau in anderen Körperregionen. Denn nicht nur die Beine sind für Fußballer beim sportlichen Einsatz entscheidend. Die gesamte körperliche Statur sollte nicht zu leicht und zerbrechlich und natürlich auch nicht zu rüde und ruppig erscheinen. Besonders Torhüter müssen in ihrem täglichen Fitnesstraining viele Übungen zum Muskelaufbau in den Armen einarbeiten.
Die meisten Spieler in der Primera Division nehmen täglich ein privates Fitnesstraining vor. Auch Joggen oder Radfahren zählt darunter und trainiert Muskeln nachhaltig. Im Mannschaftstraining werden außerdem die wichtigsten Fitnessübungen absolviert. Ganze Trainingstage widmet man in der Primera Division dem Aufbau der Muskeln und dem Schaffen einer körperlichen Grundfähigkeit.