„Aerial Circle“ – Trend-Workout aus der Schweiz
Yoga, Pilates oder ein Aerobickurs ist Ihnen zu langweilig? Sie wollen dennoch effektiv Bauch, Arme, Beine und Po formen und dabei sexy wirken? Dann könnte der neue Fitnesstrend aus der Schweiz auch Sie begeistern.
Vom Pole-Dancing zum Aerial Circle
Fitness-Expertin und Tänzerin Daniela Baumann verhalf dem beliebten Pole Dancing in der Schweiz zum sportlichen Durchbruch. Die Erfahrungen, die die äußerst ungewohnte Sportart mit sich brachte nutzte die Expertin, um sie in einer andersartigen Weise neu zu beleben. Mittels einem überdimensionalem Metallring – Aerial Circle – können bald auch in Deutschland Frauen ihre gesamten Körper trainieren. Während der 90minüten Kurse wird den Teilnehmerinnen ein Mix aus akrobatischen Übungen, graziösen Bewegungen und Trapezkunst präsentiert. Bei den einzelnen Übung mit dem Metallring, der 1m über der Erde hängt, muss das eigene Körpergewicht immer wieder gehoben und gesenkt werden. Dabei werden automatisch die unterschiedlichen Muskelpartien trainiert. Um die Balance auf dem neuen Gerät zu halten, müssen die oberen, unteren und seitlichen Bauchmuskeln ganze Arbeit leisten.
Geeignet für jedermann
Das Workout ist in acht verschiedene Level unterteilt, die nach und nach erarbeitet werden müssen. Schritt für Schritt lernen die Kursteilnehmerinnen ihre Kraft und Ausdauer richtig einzusetzen. Da weder besondere Körperkraft noch eine ausgeprägte Beweglichkeit vorausgesetzt wird, eigenen sich die Kurse auch für Anfängerinnen, die gerne mal etwas neues ausprobieren möchten.
Bisher starten die Kurse nur in der Schweiz. Ab dem Sommer soll der neue Trend aber auch in deutschen Studios angeboten werden. Für das Training daheim sorgt die Reggaeton-DVD für den letzten Schliff.
Probieren Sie den neuen Trend einfach mal aus und straffen damit ihre Figur auf eine bisher unbekannte Art und Weise. Nach ein paar Kursen können sie nicht nur ihre Freundinnen, sondern gewiss auch den Partner mit ihren neu definierten Kurven begeistern.
Bildquelle: www.loft1.ch
Heimsportgeräte aus der TV-Werbung
Heimsportgeräte aus der TV-Werbung – geeignet, um einen flachen Bauch zu bekommen?
Vor allem zur Nachtzeit können Sie sich auf diversen Fernsehsendern vor Angeboten für Heimtrainer oder Wundermitteln kaum retten. Eine Dauerwerbesendung nach der anderen präsentiert den Fernsehzuschauern die »angeblich« allerneusten Trainingsgeräte, um gezielt und in kürzester Zeit einen flachen Bauch, einen straffen Po oder das ersehnte Sixpack zu bekommen. Dabei bekommt der Fernsehzuschauer unterschiedlichste Beispiele vorgestellt. Frauen und Männer, die vor wenigen Wochen oder Monaten mit Übergewicht zu kämpfen hatten, sehen plötzlich aus wie Leichtathleten. Inwieweit diese Geräte jedoch das halten, was sie versprechen, lässt sich lediglich in einem Selbstversuch herausfinden. Als weitere Recherchequelle über die Nützlichkeit innovativer Sportgeräte steht in der heutigen Zeit das Internet zur Verfügung.
In sechs Wochen ist der Bauch weg – diese Zusage ist nur schwer zu verwirklichen
Obgleich die Methoden und die Funktionalität der angebotenen Gerätschaften von einigen Experten als absolut tauglich bescheinigt werden, bleibt der Erfolg in vielen Fällen aus. Dies liegt aber nicht unbedingt daran, dass ein Heimtrainer oder ein Hilfsmittel zum Trainieren der Bauchmuskeln nicht den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht. Vielmehr ist es der eigene »Schweinehund«, sprich die Motivation, die uns den Erfolg verwehrt. Selbst in der medizinischen Therapie werden Trainingsgeräte aller Art eingesetzt. Einige davon sind den angebotenen Produkten aus der TV Werbung sogar sehr ähnlich. Wer allerdings aus gesundheitlichen Ursachen heraus die Muskeln aufbauen muss oder sein Herz-Kreislaufsystem stärkt, der befindet sich in der Regel unter Aufsicht eines Arztes oder mindestens eines Physiotherapeuten. Auch die regelmäßigen Termine auf Rezept sind ein Faktor dafür, dass der Erfolg nicht lange auf sich warten lässt.
In wie vielen Haushalten stehen hingegen Crosstrainer, Hantelbänke oder Ergometer in der Ecke herum. Vielfältig werden die Geräte aus einer Laune heraus gekauft und in der Folge als Kleiderständer oder als Dekoartikel verwendet. Wer ein solches Trainingsgerät besitzt, sollte sich einen Trainingsplan nach eigenen Vorgaben aufstellen. Am besten man bezieht die gesamte Familie oder ebenso seine Freunde in das Training mit ein und zwingt sich so selbst zur körperlichen Betätigung. Wer allerdings sein Leben lang keinen Sport getrieben hat, dem wird es umso schwerer fallen, die täglichen Einheiten ohne Aufsicht oder Kontrolle abzuleisten. Vielleicht ist es für solche Sportmuffel besser, sich einem Verein anzuschließen und in der Gemeinschaft zu trainieren als zu Hause immer neue Ausreden zu finden, um sich nicht aufs Trimmrad zu setzten. Ohne die eigene Überwindung hilft halt auch kein Bauchweg-Macher oder der neuste Po-Straffer aus den USA.
Für den Winter ideal – Fitnesstraining mit dem Ballkissen
Das kleine Trainingsgerät wird zwar vorzugsweise in der Physiotherapie eingesetzt, kann aber ebenso für heimische Übungen verwendet werden. Speziell im Winter und an den Tagen, an denen man so gar keine Lust hat, die Laufschuhe anzuziehen oder das Fahrrad aus der Garage zu holen, dient das Ballkissen als Top-Hilfsmittel.
Koordination und Kräftigung
Diese Bereiche lassen sich hervorragend mit dem Ballkissen trainieren. Selbst als einfache Unterlage beim dauerhaften Sitzen ist man permanent gefordert, die Balance zu halten. Sollten Sie also eine vorwiegend sitzende Tätigkeit ausüben, legen Sie das Kissen einfach auf die Sitzfläche Ihres Stuhles und gehen Sie Ihrer gewohnten Arbeit nach. Wenn es die Zeit (und Ihre Kollegen) erlauben, können Sie den Übungseffekt durch langsames Kippen des Beckens und Strecken der Brustwirbel optimieren. Dabei sollten Sie vor allem darauf achten, die Vorwärts-Abwärts-Bewegung nicht zu übertreiben. Auch das Kreisen mit dem Becken dient der Stärkung Ihrer Rückenmuskulatur. Dabei sollte der Oberkörper jedoch stabil bleiben und nicht mitgedreht werden.
Für das Training der Beinmuskulatur und der Koordination legt man das Ballkissen auf den Boden und versucht zunächst, mit beiden Füßen die Balance zu halten. Der schwammige Untergrund erfordert ein wenig Übung. Wenn Sie dann sicher stehen, können Sie ein Bein anheben. Diese Übung lässt sich durch den Wechsel des Standbeines für die gesamte Muskulatur nutzen. Fortgeschrittene lassen sich von einem Trainingspartner einen weichen Ball zuwerfen. Dabei sollte man darauf achten, den Ball so zu werfen, dass der Trainierende nach oben, unten und zu Seite greifen muss, um diesen zu fangen. Der spezielle Trainingseffekt liegt darin, dass man aus dem Gleichgewicht kommt und die Schwankungen ausgleicht.
Zur Verbesserung der Ausdauer und der Kraft lässt sich ein Ballkissen zudem wie ein Stepper benutzen. Gehen oder laufen Sie einfach auf der Stelle. Sie werden rasch feststellen, dass der wabbelige Untergrund Ihnen alles abverlangt.
Alle Übungen mit dem Ballkissen unterliegen übrigens keinen Vorgaben hinsichtlich der Dauer oder Anzahl an Wiederholungen. Die Beanspruchung der Muskelgruppen merken Sie jedoch spätestens am nächsten Tag durch den Muskelkater. Ballkissen werden in Sanitätshäusern oder im orthopädischen Fachhandel angeboten und kosten je nach Größe und Material zwischen 30 und 60 Euro.
