Im Winterurlaub fit bleiben
Neben den klassischen Sommerreisezielen nehmen Winterurlaube immer mehr an Bedeutung zu. Immer mehr Menschen entscheiden sich statt eines Urlaubs am Strand, für einen Winterurlaub.
Doch in welchen Ländern lassen sich Winterurlaube realisieren?
Die Alpen sind ein zentraler Punkt vieler Winterreisender. Doch wie wäre es mit einem Skiurlaub in Frankreich? Dort finden sich Skigebiete mit hunderten Pistenkilometern auf denen es sich wunderbar mit Ski oder Snowboard fahren lässt. Die letzten Jahre über wurden die Liftanlagen in vielen der dortigen Gebiete renoviert oder gar komplett neue Liftanlagen in den Bergen installiert.
Welche Aspekte bewegen viele Menschen zu einem Urlaub im Winter?
Für viele ist die sportliche Betätigung ein wichtiger Aspekt. Gegensätzlich zu einem Strandurlaub, hier steht oftmals die reine Erholung am Strand im Vordergrund, bietet es sich im Winter geradezu an, aktiv im Urlaub zu sein. Es wird also auch im Urlaub auf sich und seinen Körper geachtet. Statt hier “faulen Leben” zu fröhnen, stehen die Aktivitäten im Vordergrund.
Was haben die Berge, der Schnee und die Hotels im Winter zu bieten?
Ob Winterwanderungen, Langlauf oder Skifahren, die Auswahl ist sehr vielseitig. Die schönen, winterlichen Kulissen laden förmlich dazu ein, alleine oder mit der Familie diverse Winterwanderwege zu erkunden. Für Anfänger bis Profis, die passende Rute lässt sich für jedermann finden.
Andere bevorzugen die weitläufigen Loipen um sich auf den Langlaufski sportlich zu betätigen und sich dadurch fit zu halten.
Die wohl häufigste Art der Beschäftigung während einer Winterreise ist wohl das Skifahren. Zu den klassischen Ferienzeiten sind viele Hänge prall gefüllt. Um aktiv zu sein und sich fit zu halten, ist diese Variante perfekt.
Doch schon in den Hotels beginnt der “Aktivurlaub”. Die meisten der Hotelanlagen sind ausgestattet mit modernen Fitnessstudios. Hier kann sich der Urlauber nach herzenslust sportlich betätigen.
Wer also nicht nur Ruhe und Erholung an einem Badestrand möchte und sich nicht vor Kälte scheut, dem bietet ein Urlaub im Winter viele Alternativen
Wintervergnügen für jedermann – Schneeschuhwanderung
Was gibt es Schöneres, als in einer imposanten Winterlandschaft spazieren zu gehen. Die klare und kalte Luft wirkt belebend und lässt uns frei durchatmen. Wenn die weiße Pracht jedoch alle Wege und Pfade bedeckt hat, kommt man ohne Ski oder Schlitten nur schwer voran. Wer allerdings weder Skilaufen mag, noch auf dem Snowboard oder auf Langlaufskiern der Sicherste ist, kann als Alternative an einer Schneeschuhwanderung teilnehmen.
Auch für ungeübte oder ältere Menschen
Aus der einstigen Notwendigkeit der Verwendung in Gegenden, die regelmäßig mit reichlichem Schneefall bedacht werden, ist inzwischen ein beliebter Volkssport entstanden. Eine Schneeschuhwanderung in den Bergen wird nahezu in sämtlichen Wintersportgebieten angeboten. Wer jedoch glaubt, dass es sich dabei um einen lockeren Spaziergang handelt, der ist im Irrtum. Damit man beim Wandern auf dem Schnee nicht permanent einsinkt, ist es unverzichtbar, das eigene Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen. Sind die Schuhe erst einmal angezogen, kann es nach einer kurzen Einweisung auch direkt losgehen. Idealerweise ergänzt man die Ausrüstung für eine Wanderung über den Schnee durch Wanderstöcke. Diese erleichtern nicht nur das »Marschieren«, sondern helfen darüber hinaus, das Gleichgewicht zu halten.
Wenn man den Bogen erst einmal raus hat, kommt rasch der Spaß an diesem Sport. Wer sich zudem einer Wandergruppe anschließt, die der eigenen Leistungsfähigkeit entspricht, trainiert seine Ausdauer ohne Überanstrengung. Vom entspannten Spaziergang mit geringerer Belastung bis hin zum Powerwalk ist alles vorstellbar. In Wintersportgebieten, die Ihren Gästen, eine größtmögliche Vielfalt an Aktivität bieten möchten, kann man die Schneeschuhe ausleihen und sich für eine Wanderung in der Gruppe anmelden. Je nach Zusammensetzung eines Teams, ist diese Sportart für Familien, ältere Menschen und Leistungssportler gleichermaßen geeignet.
Nur wer vergleichsweise geübt und ortskundig ist, sollte auf eigene Faust laufen. Auf den Schuhen mit der großen Fläche ist man nicht so schnell unterwegs, wie beim Wandern im Sommer. Die mitgeführten Wanderstöcke stabilisieren zwar, dienen aber ebenso dazu, den Untergrund hinsichtlich der Festigkeit zu überprüfen.
Schneeschuhwandern im Flachland – auch das geht
Zum Schneeschuhwandern braucht man selbstverständlich Schnee. Erfahrungsgemäß sind die Witterungsbedingungen für diese Sportart in den Bergen wesentlich besser, als auf dem flachen Land. Wer jedoch aus dem Norden nicht nur zum Schneeschuhwandern 800 oder 1000 Kilometer fahren möchte, kann dieses Vergnügen auch in den Mittelgebirgen ausüben. Der Vorteil für den Anfänger liegt auf der Hand. Das Wandern an den sanfter ansteigenden Hügeln ist so kräftezehrend, wie auf den steilen Wegen in den Alpen. Zudem braucht man zum Schneeschuhwandern nur eine geringe Schneedecke. Schon 10 oder 15 Zentimeter reichen aus. In den letzten Jahren boten nahezu alle Höhenzüge in Nord- Mittel- und Westdeutschland regelmäßig eine derartige Schneehöhe an.