Fitness durch saunieren

Fitness durch Saunieren, kein Ammenmärchen

Die Skandinavier, die ja in sehr großer Kälte ihre Winter verbringen, haben uns vorgemacht, dass man sich durch den Gang in eine Karibu Sauna stählen kann und so den Winter gut überstehen kann.

Was passiert beim Saunieren?

Der Saunavorgang ist so etwas wie ein Kontrastprogramm für den Körper. Dass er dies in den meisten Fällen gut übersteht, zeigt das Clevere des Saunavorgangs. Der menschliche Körper kann sich ja sehr gut an alle Temperaturen anpassen, wie deutlich wird, wenn man sich die verschiedenen Klimazonen ansieht, in denen Menschen überleben können. Eine solche Anpassung wird beim Saunieren sozusagen aus dem Stand abgefordert.

Heiß und kalt, so soll es sein

Zuerst wird durch die bis 100 Grad heiße Sauna dem Körper so richtig eingeheizt, wobei Dampfsaunen diesen Vorgang noch beschleunigen. Der Körper heizt sich auf, und der Kreislauf muss sich diesem Vorgang anpassen, wird so gleichzeitig in seiner Funktion gestärkt, vorausgesetzt, man beachtet seine persönlichen Grenzen.

Danach geht es “unter den Schlauch”, kann man sich von oben bis unten kalt abspritzen und so die Körpertemperatur wieder absenken. Dass sie sehr niedrigen Temperaturen dabei gut vertragen werden, ist nur durch die starke Aufheizung zuvor möglich, bringt aber den Nutzwert der Flexibilität und Anpassung. Ein Sprung in ein kaltes Becken ist ebenso möglich, kann aber schon an die Grenzen gehen, zu stark auskühlen. Wichtig ist, den Körper sozusagen wieder auf Null zu fahren, und dies ist nur möglich, wenn man nach den beiden Phasen eine Ruhepause einlegt, den Körper regenerieren lässt.

Mehrere Gänge, viel hilft viel

So kann man mehrere Runden saunieren, und der Effekt, sowohl eine gut durchblutete Haut zu bekommen als auch durch ein hohes Maß an Anpassung den Körper in seiner Abwehrkraft zu stärken, ist die nicht zu übersehende Belohnung.

Achtung: Wer dabei ist, eine Erkältung zu entwickeln, sollte vom Saunieren Abstand nehmen!