Erkältung - Vorbeugen ist besser als kurieren
Wenn man den Begriff Fitness hört, denkt man zuerst an Ausdauer, Kraft und Waschbrettbauch. Dass aber eine gute Grundkonstitution und -Kondition ebenso der Gesundheit dienlich sein können, beweisen diverse Erhebungen. Das Stichwort lautet: »Abhärtung!« Wer sich regelmäßig wechselnden Temperaturen aussetzt und zudem Sport treibt, der kräftigt sein Immunsystem und kann auf Nahrungsergänzungsmittel, die angeblich einen Schutzschild aufbauen, weitestgehend verzichten.
Wie wirkt körperliche Ertüchtigung gegen den grippalen Infekt?
Eine wichtige Information vorab. Sport kann lediglich einen Beitrag dazu leisten, gegen Erkältungskrankheiten vorzubeugen. Ein Körper, der bereits von Fieber, Halsschmerzen und belasteten Atemwegen geplagt wird, sollte keinesfalls zusätzlichen Strapazen ausgesetzt werden. Anstrengende Betätigung ist für erkältete Menschen entgegen mancher Auffassung sogar gesundheitsschädlich.
Präventiv kann sportliches Training jedoch einen wirksamen Beitrag leisten, um erkältungsbedingte Krankheiten fernzuhalten. Vor allem Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren und auch Walking stärken das Herz-Kreislaufsystem und damit das Immunsystem. Der Körper gewöhnt sich an die Belastungen und durch die Betätigung an der frischen Luft und produziert er Abwehrkräfte, die die einfallenden Erkältungserreger bekämpfen.
Wechselduschen und Sauna - warum nicht?
Die Anregung des Kreislaufes lässt sich auch auf andere Weise realisieren, als mit Ausdauertraining. Der regelmäßige Saunagang ist eine überaus taugliche Maßnahme zur Stärkung des Immunsystems. Der abrupte Temperaturwechsel von der Hitze in der Saunakabine zum kalten Tauchbad fördert die Durchblutung des gesamten Körpers. Davon betroffen sind auch die Atmungsorgane, das Herz und die Schleimhäute. Was für den Sport gilt, trifft aber ebenso für den Saunagang zu. Wenn es Sie bereits erwischt hat und die Nase läuft, sollten Sie auf den Besuch der Sauna besser verzichten. Nicht nur, dass der Körper aktuell sämtliche Kraftreserven für die Bekämpfung des Infektes benötigt und durch den extremen Temperaturwechsel geschwächt wird, ebenfalls die Ansteckungsgefahr für andere Badegäste darf man nicht unterschätzen.
Zur Prävention gegen Erkältungskrankheiten ist die Sauna jedoch von nahezu allen Experten als sinnvolle Methode anerkannt. Falls man weder Zeit noch Gelegenheit hat, eine Sauna aufzusuchen, kann man diesen Temperaturwechsel, auch im eigenen Badezimmer unter Dusche nachahmen. Das wechselweise heiße und kalte Duschen wirkt sich ebenfalls positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus und dient der so genannten Abhärtung.
Was kann ich noch tun, um mich zu schützen?
Wer unnötig viel Alkohol konsumiert und zudem raucht ist wesentlich empfänglicher für Infekte. Auch Stress und der Mangel an Schlaf schwächen den Körper und die Viren können sich leichter festsetzen.
Gerade in der Jahreszeit, in der die Viren wieder besonders hartnäckig sind, ist es ratsam, ein besonderes Augenmerk auf die Ernährung zu legen. Leicht verdauliche Mahlzeiten, sowie Obst und Gemüse tragen zur Kräftigung der körpereigenen Abwehr bei. Da heißt nicht, dass man ausschließlich Salat und Äpfel essen muss. Das Motto lautet: »Vielseitig und ausgewogen sollte der Speiseplan sein!«
Eine ergänzende Maßnahme zu Verminderung der Ansteckungsgefahr ist die Hygiene. Um eine Ausbreitung von möglichen Erregern zu verhindern, empfehlen Gesundheitsberater und Experten, dass man sich regelmäßig die Hände mit warmem Wasser und Seife wäscht.
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Wellness
Natürlich wird der Körper im Alltag gepflegt. Morgens springt man unter die Dusche und auch am Abend sieht er noch einmal Wasser. Wenn die Zeit am Wochenende reicht, dann wird eine Haarkur gemacht und ein langer Spaziergang unternommen. Hand aufs Herz, so oder so ähnlich dürften die Gewohnheiten der meisten Deutschen aussehen.
