Die hartnäckigen Jogger laufen nicht nur im Sommer
In der kalten Jahreszeit ist es nicht zwingend notwendig, auf das Lauftraining zu verzichten. Wer allerdings Verletzungen und kontraproduktive Trainingseinheiten vermeiden möchte, der kann einige wertvolle Tipps und Tricks beachten. Die Wahl der richtigen Sportbekleidung ist nur ein Aspekt, den jeder Herbst- und Winterläufer berücksichtigen sollte, bevor er sich auf die Strecke begibt.
Der Herbst ist für Läufer kein zwingender Anlass zur Pause
In der Jahreszeit, in der die Blätter fallen und es später hell und früher dunkel wird, ist es sinnvoll den Trainingsplan an die veränderten äußeren Bedingungen anzupassen. Wer sich seit dem Sommer daran gewöhnt hat in den Abendstunden zu trainieren, müsste sich darauf einstellen in den Monaten September, Oktober und November ein bis zwei Stunden zeitiger zu starten. Erstens kann man bei Tageslicht die Wegeverhältnisse besser wahrnehmen und zweitens ist es für vor allem für Damen sicherer.
Wer in der Stadt wohnt, der hat ferner die Möglichkeit auf gut beleuchteten Wegen zu trainieren. Als Sportler ist es jedoch enorm wichtig beim Laufen auf dem harten Beton von Fußwegen oder sogar Asphaltstraßen, auf optimal gedämpfte Sohlen zurückzugreifen. Im Gegensatz zum weichen Waldboden geben Straßen nicht nach und die ungewohnte Belastung wirkt schädlich auf die Muskulatur und die Gelenke.
Der Winter ist das größere Problem für den ambitionierten Läufer
Schnee und Eis auf der Laufstrecke sind ein klares No-Go zum Laufen. Die Verletzungsgefahr ist einfach zu groß. Unter der weißen Pracht verborgene Stolperfallen und das rutschige Eis sind alljährlich die häufigsten Ursachen für Stürze von Joggern, die zudem oftmals mit erheblichen Verletzungen enden. Aber selbst wenn es Tauwetter gab, kann das Lauftraining immer noch überaus riskant sein. Der Frost im Boden ist dafür verantwortlich, dass sogar Waldwege hart wie Stein werden und jeder Schritt eine extreme Beanspruchung darstellt.
Auch wenn manche Läufer nicht zu belehren sind, ist es sogar gesundheitsschädlich bei Temperaturen von 5 bis 10 Grad unter dem Gefrierpunkt zu trainieren. Die eiskalte Außenluft wird beim Einatmen kaum noch erwärmt und erreicht direkt die Bronchien. Darüber hinaus kann sich die Muskulatur nur sehr langsam erwärmen. Wer plötzlich über ein Hindernis springen muss oder einen Ausfallschritt vornimmt, läuft Gefahr sich an den Bändern sowie an den Muskelfasern zu verletzen.
Alternativ zum Lauftraining und um die erarbeite Ausdauer vom Sommertraining nicht gleich wieder zu verlieren, ist es vorteilhaft, im Fitnessstudio auf dem Laufband oder mit dem Ergometer zu trainieren.
In einem Winter ohne Schnee und Eis, sowie bei gemäßigten Temperaturen spricht allerdings nichts gegen die Fortsetzung des Lauftrainings im Freien.
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