Diäten: Mit Geduld und Bewegung schmilzt das Fett
Keine Frage: Mit einem schlanken Körper lebt es sich leichter. Die Betonung liegt hier ausdrücklich auf „schlank” und damit ist beileibe nicht „mager” gemeint. Auf der anderen Seite fallen auch ein paar Kilo mehr noch nicht wirklich ins Gewicht. Doch wenn man sich erst einmal zwei, drei oder gar vier Kleidergrößen von den einst so perfekt sitzenden Lieblingsjeans entfernt hat, dann ist die Zeit zum Handeln gekommen. Denn zu viel Körperfett belastet den Kreislauf und die Organe, es macht unbeweglich und träge. Das sind weit ernstere Konsequenzen als “nur” die Tatsache, dass allzu mollige Rundungen auch nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprechen. Den Pfunden muss deshalb der Kampf angesagt werden. Am besten klappt das mit der Kombination aus mehr Bewegung und einer Diät.
Diätvorschläge gibt es in Hülle und Fülle. Wer damit auf lange Sicht Erfolg haben möchte, der sollte sich von vornherein klar machen, dass es dauern wird, bis man zum Wunschgewicht zurückfindet. Was man sich über zwei Jahre angefuttert hat, das kann man unmöglich an einem Wochenende wieder loswerden. Eine gute und gesunde Diät erkennt man daran, dass sie ausgewogen ist und dem Körper trotz reduzierter Kalorienaufnahme immer noch alles bietet, was er braucht. So können die lebenswichtigen Vorgänge im Körper ungestört weiter vor sich gehen und lediglich den Fettdepots wird nach und nach der Garaus gemacht. Am Ende einer Diät sollten immer veränderte Essgewohnheiten stehen. Denn wer sich zwei Wochen lang kasteit und viel Gewicht verliert, um dann wieder genau wie vorher weiterzuessen, der wird seine Pfunde schnell wieder draufhaben und sogar noch zulegen. Er wird ein Opfer des sogenannten Jojo-Effektes.
Dennoch, nicht alles muss sich immer nur der Vernunft unterordnen. Es kann durchaus Sinn machen, einen lang angelegten gesunden Gewichtsverlust mit zwei, drei strengen Diättagen zu beginnen. Dann stellt sich schnell ein erster Erfolg ein und das ist ungeheuer motivierend. Psychologie ist für eine Diät ohnehin sehr wichtig. Deshalb sollte man sich zwar regelmäßig wiegen, aber auf keinen Fall jeden Tag. Das kann viel zu frustrierend ein. Die Waage zeigt ja auch Wassereinlagerungen an und die können von Tag zu Tag erheblich schwanken. Vernünftig wäre es, einmal in der Woche das Gewicht zu checken. Die Fortschritte beim Abnehmen bemerkt man alternativ viel besser daran, wie die Kleidung sitzt.
Noch ein Wort zur Bewegung. Sie hilft beim Abnehmen, weil sie Kalorien verbraucht und den Grundumsatz des Körpers erhöht. Niemand muss zum Leistungssportler oder zum Marathonläufer mutieren. Mit zwei, drei forschen Spaziergängen, bei denen man ein wenig ins Schwitzen gerät, ist es am Anfang schon getan. Wenn dann die ersten Pfunde gepurzelt sind, kommt die Freude an mehr Bewegung sowieso ganz von allein.
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